5 Tipps, wie Ihre Umfrage zum PR-Erfolg für Sie wird

Die Umfrage im Content Marketing.
Foto: djd/thx
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Die Umfrage ist bei Journalisten ein beliebtes Instrument. Lässt sich daraus oft exklusiver, manchmal sogar überraschender redaktioneller Content generieren. Erstaunlich, dass viele Unternehmen dieses spannende Instrument für ihr Content Marketing bislang kaum nutzen.

Vor kurzem hatten wir einen Kunden aus der Versicherungsbranche. Der Auftrag an uns: das Thema „Lebensversicherungen“ in die Publikumsmedien bringen. Besonderer Zielgruppenfokus: Frauen. Kein ganz leichtes Unterfangen – zum einen, weil es ohnehin schon eine Herausforderung ist, reine Vorsorgethemen in den Medien zu platzieren. Zum anderen, weil es angesichts der extrem niedrigen Zinssätze schwer fällt, die Vorzüge von Finanzprodukten zu unterstreichen.

Es sei denn, exklusive aktuelle Informationen liefern den idealen Aufhänger. Am besten mit direktem Bezug zur anvisierten Zielgruppe. Und hierzu gibt es ein probates Mittel, das wir eingesetzt haben: Die Umfrage. Sie liefert aktuelle Ergebnisse, die sowohl die Redaktionen spannend finden als auch die Leser interessiert. Mit einer passenden Umfrage als aktuellen Aufhänger für Ihren PR-Artikel können Sie Ihre Publikationschancen selbst bei ansonsten eher sperrigen Themen deutlich steigern.

Und auch die Kosten einer Umfrage halten sich im Rahmen, sodass dieses Instrument auch für mittelständische Unternehmen in Frage kommt. Hier daher die wichtigsten 5 Tipps für Ihren Medienerfolg mit Umfragen:

1. Tipp: Überlegen Sie sich ein sinnvolles Gesamtkonzept für Ihre Umfrage

Bevor Sie eine Umfrage starten, sollten Sie sich zunächst überlegen, wie Sie Umfrage und Artikel optimal miteinander kombinieren. Bei unserem Lebensversicherer hatten wir uns z.B. gefragt, in welchem Zusammenhang sich solche Policen trotz niedriger Zinsen gut verkaufen lassen. Antwort: unter anderem zur Absicherung von Immobilienfinanzierungen. Also haben wir den Artikel genau darauf ausgerichtet und auch die Umfrage dementsprechend konzipiert.

2. Tipp: Stellen Sie die richtigen Fragen

Fragen Sie nicht gleich nach Ihrem Produkt! Das finden in der Regel weder die Journalisten noch die Leser wirklich spannend. Finden Sie stattdessen eine Einstiegsfrage, die auf Ihre Zielgruppe abzielt! Im konkreten Beispiel war die erfolgreichste Frage: „Wer entscheidet beim Hauskauf?“ (Ergebnis: 60% Frauen). Das war der Volltreffer. So etwas wollen alle lesen.

Neben dieser Aufhänger-Frage kann dann in einem zweiten Schritt die Brücke zum eigentlichen Thema geschlagen werden. Zum Beispiel durch die Frage: „Wie wird die Hausfinanzierung abgesichert?“ Und schon sind wir beim eigentlichen Thema „Lebensversicherung“.

3. Tipp: Arbeiten Sie mit seriösen Umfrage-Anbietern zusammen

Natürlich können Sie sich selbst mit einem Aufnahmegerät auf den Marktplatz stellen und Passanten befragen. Das kostet jedoch nicht nur wertvolle Zeit, sondern wird Ihnen vermutlich am Ende in punkto Veröffentlichungschancen nicht wirklich weiterhelfen. Denn Journalisten legen Wert auf eine glaubwürdige und als seriös bekannte Quelle. Und da gibt es nur wenige Big Player in Deutschland, die bekannt sind für die Durchführung repräsentativer Umfragen, wie z.B. forsa, infas oder TNS Emnid.

4. Tipp: Bereiten Sie die Umfrage-Ergebnisse mediengerecht auf

Neben dem Artikel, der die Umfrage-Resultate zusammenfasst, ist eine Infografik mit wenigen aussagekräftigen Zahlen zu empfehlen. Das muss gar nichts Aufwendiges sein. Eine schön aufbereitete Tortengrafik mit einer erklärenden Bildunterschrift reicht vielfach schon aus. Journalisten lieben Infografiken, denn sie wissen: So kommt die Botschaft sofort beim Leser an.

5. Tipp: Sorgen Sie für eine bestmögliche Verbreitung

Zugegeben, da würden wir Ihnen natürlich am liebsten sofort zurufen: „Nutzen Sie unser djd-Netzwerk, dort sind hohe Auflagen sogar garantiert!“ Aber auch über klassische Presseverteiler und persönliche Kontakte zu Redaktionen im Print- und Online-Bereich lassen sich Veröffentlichungen erreichen. Wichtig ist, dass viele Multiplikatoren für Ihr Thema gewonnen werden, sonst ist die Medienresonanz im Verhältnis zum Aufwand zu gering.

Dr. Enno Müller

Dr. Enno Müller

ist seit über 30 Jahren in geschäftsführenden Funktionen innerhalb der Medienbranche tätig (Online, Print und TV) mit Schwerpunkt auf den Gebieten Content und Business Development. Seit 2014 ist Enno Müller Inhaber und Geschäftsführer der djd.

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