Links des Monats September: Slow Media

Wegweiser in den Bergen zeigt nach links - September 2016
Foto: djd/pixabay
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Dieses Mal kommen wir mit unseren Links des Monats noch einmal auf unser Thema Slow Media zurück. Einige ausgewählte Beiträge dazu wollen wir Ihnen ans Herz legen zum Nach-, Quer- und Weiterlesen. Und natürlich freuen wir uns auch über Ihre Kommentare und Anregungen!

Link 1: Slow Media als digitale Kultur

In diesem Forgsight-Artikel finden Sie eine übersichtliche Kurzfassung der 12 Forderungen des Slow-Media-Manifests von 2010. Die ungekürzte Version zum Nachlesen und Vertiefen finden Sie unter diesem Link.

Link 2: Miriam Meckel über die Wiederentdeckung der Langsamkeit im Lesen

Was die Qualität von Slow Media ausmacht – und was der Genuss dieser Medien wiederum mit uns macht, erzählt Miriam Meckel in ihrem sehr persönlichen Essay. Sehr lesenswert – nicht zuletzt deshalb, weil der Text selbst ein gelungenes Beispiel für Slow Media ist.

Link 3: Slow Media

Zwei schöne Beispiele für den Erfolg von Slow Media liefert Anja Kirig von zukunftsinstitut.de: Zum einen sind das die guten alten Printmedien und zum anderen die horizontal erzählten “Edel-Serien” bei Netflix oder Amazon. Bei beidem zeigt sich die qualitäts- und genussvolle Entschleunigung beim Medienkonsum, die Slow Media ausmacht. Im Kern geht es um das “Eintauchen” in großartig gemachten Content. In welchem Medium dieser stattfindet – respektive wie neu oder alt das Format ist – ist dabei zweitrangig. Das erste Beispiel freut uns naturgemäß sehr, denn schöne Texte für die Printmedien machen wir seit über 25 Jahren. Aber auch Netflix-Serien schauen wir gerne.

Link 4: Slow Marketing – was steckt dahinter?

Slow Media als Marketing-Strategie: Ivana Baric-Gaspar liefert uns im ersten Teil ihres Beitrags einen interessanten und teils amüsanten Abriss über die Entstehung des “Slow  Movement”, in das sie auch die aktuellen “Slow …”-Trends einordnet. Was das alles mit McDonald’s und der spanischen Treppe in Rom zu tun hat, ist in ihrem Beitrag nachzulesen.

Nur: “Langsam” heißt noch nicht zwangsläufig “gut”, findet die Autorin und zitiert neben der “Langsamkeit” noch einige weitere Gütekriterien für Marketing mit Slow Media. Ein für unsere Arbeit ganz entscheidender Punkt ist die Glaubwürdigkeit. Und da finden sich am Ende dann doch Unterschiede zwischen den verschiedenen Medien-Kanälen.

Link 5: Slow Blogging im Content Marketing

… Und noch ein Beitrag von Ivana Baric-Gaspar: “Klasse statt Masse” fordert sie auch für die eigene Content-Strategie, und das gilt ganz besonders für das Blogging. Um wirklich Gehör zu finden, nutzt es nichts, täglich neue Beiträge zu produzieren – wenn man nichts Neues zu sagen hat.  Auch beim Thema SEO sollte man sich entspannen und von der “Allmacht der Suchmaschinen” befreien, so die PR-Expertin.
Vier konkrete Tipps für das Slow Blogging gibt es noch dazu. Diese können wir uneingeschränkt weiterempfehlen. Als weiterführende Lektüre zu ihrem ersten Tipp – “Kuratiere” – empfehlen wir auch unsere Beitragsserie „Content Curation“.

Andrea Enderl

Andrea Enderl

hat viele Jahre im Online Marketing und Management gearbeitet.

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