Links des Monats Dezember: Printmedien

Link-Tipps zu Printmedien
Foto: djd/pixabay
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Print ist tot? Das sehen wir anders! Dass Content Marketing für uns kein reines Online-Ding ist, und auch das Online-PR-Geschäft so seine Tücken hat, haben wir Ihnen in vorherigen Beiträgen bereits erläutert. Mit dieser Meinung stehen wir nicht alleine da. Mehr dazu lesen Sie in unseren Links des Monats.

Link 1: Print bedient “Sehnsucht nach Offline”

“Auch gedruckte Magazine sind Produkte für die digitale Gesellschaft”, sagt Julia Jäkel, ihres Zeichens Geschäftsführerin des renommierten Gruner+Jahr-Verlags. Die Frage ist also nicht: Print ODER Online? Vielmehr geht es darum, wie Print UND Online am besten in einen strategisch sinnvollen Kommunikationsmix passen.

Denn dank ihrer Qualität und Vielfalt sind die Printmedien ein glaubwürdiges und wichtiges Gegengewicht zum  schnelllebigen Online-Geschäft. Als solches spielen die klassischen Medien weiterhin eine wichtige Rolle – auch und vor allem angesichts aktueller Entwicklungen wie der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten. Diese hänge laut Jäkel auch damit zusammen, dass es in weiten Teilen der USA keine regionale Tageszeitung mehr gebe. Stattdessen seien die Sozialen Medien für einen agressiven Wahlkampf instrumentalisiert worden. Konkret habe hier der Facebook-Algorithmus für eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft gesorgt – oder diese zumindest bestärkt.

Folgt man dieser Argumentation, ist die vielgestaltige Printlandschaft nicht zuletzt ein gutes Gegenmittel für die vielzitierte postfaktische Filterblase.

Link 2: Ex-Argonauten-Chef Stefan Knieß sieht „Renaissance von Print“

Auch Stefan Knieß, neuer Chef des Printvermarkters der Verlagsgruppe Handelsblatt, sieht in den “aktuellen Entwicklungen um Donald Trump und Co” ein starkes Argument für Print. Der gestandene Onliner bricht eine Lanze für das Printgeschäft, und wundert sich dabei laut über die “Abgesänge auf Print” – wobei die aktuellen Zahlen seines neuen Arbeitgebers ihm recht geben.

Die Realität, sagt er, sehe anders aus, als es vermuten lasse. Die Wertigkeit von Printmedien wird (wieder) geschätzt. Diese sollten nun wieder offensiver auftreten, um aus dem aktuell positiven Trend eine echte Renaissance werden zu lassen.

Aber die Branche darf seiner Meinung nach nicht stehenbleiben: Knieß ist wie Jäkel der Ansicht, das Print in ein crossmediales Gesamtkonzept eingebunden werden muss.

Link 3: Braucht Content Marketing Print?

Ja, sagt Heike Discher von der Content-Marketing-Agentur Kresse & Discher und erklärt, warum (auch) Print in Ihren Kommunikationsmix gehört: Printleser lassen sich nämlich eher auf Content mit Tiefgang ein, statt nach schnellen Lösungen zu suchen. Das sehen wir genauso, unser Beitrag zu diesem Thema ist hier nachzulesen.

Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings, dass der Qualität des Inhalts eine noch entscheidendere Bedeutung zukommt als bei Online-Veröffentlichungen. Daher sollte Ihre Printkommunikation von kompetenter Hand geplant und umgesetzt werden. Das gilt für eigene Medien wie beispielsweise eine Kundenzeitschrift, und in noch größerem Maße für Earned Media, also Inhalte, deren Veröffentlichung Sie sich verdienen müssen. Oder wie Frau Discher es formuliert: “Print braucht Profis”!

Link 4: Hornbachs Macher

Zu guter Letzt noch ein schönes Beispiel für hochwertiges Print-Content-Marketing: das Magazin “Macher” der Baumarktkette Hornbach. Ganz im Geiste der Urväter des Content Marketings geben die Macher-Macher vierteljährlich ein hochwertiges Printmagazin heraus – mit Reportagen und Interviews zu ausgefallenen DIY-Projekten über Tipps für das richtige Werkzeug bis hin zu Musikempfehlungen fürs Werkeln. Damit wirkt der Macher eher wie eine hochwertige Special-Interest-Zeitschrift als ein schnödes Kunden-Magazin. Konsequenterweise gibt es diese Publikation auch nicht geschenkt: Immerhin einen Euro kostet eine Macher-Ausgabe.

Alles gut und schön, aber Sie suchen nach günstigeren Wegen, Ihre Botschaft in gedruckter Form unters Volk zu bringen? Dabei unterstützen wir Sie gerne mit unserem Service: Fragen Sie direkt bei uns an.

Blitz

Blitz

verantwortet als Online Marketing Managerin die Unternehmenswebsites und managed von Social Media bis Content alles Visuelle, Textliches und Strategisches.

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