10 Gründe, warum Print noch lange nicht tot ist

Content Marketing mit Print-PR
Foto: djd/Rupert Ganzer
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Beim Content Marketing geht es nur um Online, Social Media und SEO. So ist zumindest der Eindruck, wenn man die öffentliche Diskussion verfolgt. Über Print-PR hingegen wird in diesem Zusammenhang nur wenig diskutiert. Sind die gedruckten Medien tatsächlich irrelevant geworden? 10 Gründe, warum Print nicht tot ist:

Content Marketing via Online ist wichtig – gar keine Frage. Doch raten wir von djd unseren Kunden immer wieder, dabei nicht die Printmedien aus dem Blickfeld zu verlieren. Denn wer seine Kommunikations-Strategie ausschließlich auf das Internet ausrichtet, verpasst viele Chancen, um die Verbraucher zu erreichen. Hier unsere Top 10 der wichtigsten Stärken, die Ihr Content Marketing via Printmedien so effektiv machen:

1. Hohe Glaubwürdigkeit der Print-PR

Eine Website erstellen und darin Inhalte veröffentlichen, kann heutzutage praktisch jeder. Eine Zeitung oder Zeitschrift publizieren dagegen nicht. Die redaktionelle Qualität von gedruckten Pressemedien schätzen die Leser daher höher ein. Das gilt übrigens auch für Jugendliche.

2. Auch passive Zielgruppen erreichen

Insbesondere über reichweitenstarken „General Interest“-Medien (Tages- und Regionalzeitungen) können Sie große Zielgruppen erreichen und aktiv auf Ihr Thema aufmerksam machen. Dadurch erreichen Sie auch Leser, die Ihr Thema sonst gar nicht „auf dem Schirm“ gehabt und somit wohl auch nie danach gegoogelt hätten.

3. Mit Bildern Interesse wecken

Im Web werden Keywords gesucht. In Zeitschriften und Zeitungen fangen Sie Ihre Leser hingegen eher mit Bildern. Auch das verschafft Ihnen nochmal einen völlig anderen (emotionaleren) Zugang zu Ihrer Zielgruppe.

4. Artikel im Umfeld positionieren

In Printtiteln werden nicht nur die einzelnen Artikel, sondern die Seiten als Ganzes wahrgenommen. So profitiert Ihr Content-Marketing-Artikel auch von den redaktionellen Beiträgen, die rechts, links, darüber oder darunter platziert sind.

5. Bessere Veröffentlichungs-Chancen

Gedruckte Medien erscheinen regelmäßig. Folglich stehen die Redaktionen dort ständig unter dem Druck, bis zum Redaktionsschluss alle geplanten Print-Seiten mit gutem und passendem Inhalt zu füllen. Mediengerecht aufbereitete Artikel haben hier daher bessere Veröffentlichungs-Chancen als im Web, wo es weder einen Redaktionsschluss noch das Problem nicht gefüllter Seiten gibt.

6. Gutes Kosten-/Nutzen-Verhältnis

Über Printmedien können Sie mit dem gleichen Budget wesentlich mehr Menschen erreichen als über das Internet.

7. Hohe Reichweiten

Auch wenn die Auflagen tendenziell rückläufig sind: Nach wie vor erreichen Zeitungen und Anzeigenblätter bis zu 80% der Erwachsenen in Deutschland. Für Content-Marketing-Aktivitäten deshalb eine weiterhin sehr wichtige Medienkategorie.

8. Print-PR bisweilen alternativlos

Viele spezielle Zielgruppen lassen sich nur über Fachzeitschriften systematisch erreichen. Denn im Internet können sich solche Fachredaktionen nur schwer finanzieren.

9. Über Wiederholungen Themen penetrieren

Eine Print-Ausgabe wirkt über Tage oder Wochen, nicht jedoch „ewig“ wie viele Web-Veröffentlichungen. In Printmedien ist es für Sie daher einfacher, das gleiche Thema (ggf. leicht abgewandelt) nach einer gewissen Zeit erneut zu spielen.

10. Create once deploy many

Anders als im Internet, wo Sie sich seit einigen Jahren mit der „duplicate content“-Problematik herumschlagen müssen, können Sie im Printbereich problemlos den gleichen Inhalt über mehrere Printtitel streuen. Schließlich stört es die Tageszeitung in Augsburg wenig, wenn der gleiche Artikel vielleicht auch noch in der regionalen Presse in Dresden, Bremen oder Bochum zu lesen ist.

Vollständig ist diese Liste sicher nicht. Doch sie macht deutlich, weshalb Printmedien – allen Unkenrufen zum Trotz – nach wie vor das Rückgrat vieler Strategien im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit bilden. Und daran, so meine persönliche Einschätzung, wird sich auch in Zukunft so schnell nichts ändern!

Dr. Enno Müller

Dr. Enno Müller

Dr. Enno Müller ist Inhaber und Geschäftsführer der djd GmbH & Co. KG.

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