User-Centred “Redesign” – Von der Konzeption zur Umsetzung am praktischen Beispiel Teil 1

User-centred redesign bei djd
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Wir unterziehen unsere Website www.djd.de zurzeit einem user-centred “Redesign”. An dem Prozess möchten wir euch mit diesem Blogbeitrag teilhaben lassen – und euch Impulse für eure eigenen Websites mitgeben. Komplette „Redesigns“ von Webseiten werden immer weniger relevant und stattdessen häufiger (zum Glück) von agilen Ansätzen abgelöst. Das Ziel dabei ist es, stetig zu testen, auszuprobieren, anzupassen – und wieder zu iterieren.

User-centred “Redesign” bei djd

Wir bei djd haben uns dennoch entschieden, einen größeren ersten Schritt zu tun und nicht nur punktuell über A/B Tests und Stylings unsere Unternehmensseite anzupassen. Wir sind einen Schritt zurück getreten und haben uns die Anforderungen und Erwartungen der Kunden vor Augen geführt – und entschieden, die Seite grundsätzlich zu überarbeiten, um dann gezielt über ein gutes Tracking und viele Tests zu optimieren.

Vielleicht werden Sie am Ende von unserem djd-Redesign enttäuscht sein, weil Sie doch nur eine individualisierte WordPress-Website vorfinden. Aber wir glauben, dass der Erfolg nicht der eingesetzten Technologie (in unserem speziellen Fall – in anderen Bereichen ist die Technologie durchaus entscheidend) geschuldet ist. Wir glauben, dass der Erfolg im richtigen Content und in dem nötigen Verständnis für die Ziele, Absichten und Erwartungen der Kunden liegen wird.

User-centred “Redesign” erfordert agile Methoden

Es ist uns ein Anliegen, möglichst viel technische Schuld ab- und modernste Technologien und Projektansätze (Agilität, Kanban, Remote etc.)  aufzubauen. Hierzu haben wir uns die Unterstützung eines (technischen) Dienstleisters aus Würzburg (mainwebsolutions.de) geholt, mit dem wir zusammen im Scrum/Kanban-Modus die spätere technische Umsetzung vollziehen. Außerdem steht dadurch stets ein kompetenter Sparringspartner zur Verfügung, wenn wir in der Konzeption Feedback und neue Impulse brauchen. Die Agentur ist seit Beginn mit in den Relaunch involviert – und kennt unsere djd-Personas, die Anforderungen und das Marktumfeld.

Hiermit sind wir wieder beim Ausgangspunkt unserer Konzeption und betrachten nun die nächsten 6 Schritte: Zielgruppen, Anforderungen, Konzeption, Umsetzung, Messung, Iterationen. Heute beschäftigen wir uns mit den ersten drei Aspekten:

3 Aspekte unseres user-centred Redesigns: Zielgruppen, Ziele und Anforderungen, erste Entwürfe

  1. Zielgruppen – Oft genug befinden wir uns schon im „Umsetzungsmodus“, da wir auf anderen Seiten tolle Ideen gesehen und verinnerlicht haben – und bauen fröhlich drauf los. Doch Vorsicht: Bevor alles andere startet, muss Klarheit darüber herrschen, welcher Zweck mit der Website erfüllt werden soll – und welche Menschen mit ihren individuellen Anforderungen angesprochen werden sollen. Als Dienstleister für PR, Content Marketing und Kommunikation sind unsere Personas bei djd vielfältig und kontrastreich – die Herausforderung ist also groß, denn wir wollen der jeweiligen Zielgruppe innerhalb ihrer Customer Journey die richtigen Inhalte, Call-to-Actions und notwendigen Zusatzinformationen zur Verfügung stellen, die zu ihren Aufgaben passen.
    Personas bei djd
  2. Wie lassen sich die oben genannten Zielgruppenbedürfnisse nun in expliziten Zielen ausdrücken? In unserem Fall haben wir beispielsweise Kunden, die lediglich an einer schnellen Kontaktaufnahme über verschiedene Kanäle interessiert sind. Diese Kanäle haben wir über unsere Analysetools identifiziert und entsprechend der Nutzung mit in die Konzeption übernommen, um sie am Ende in der Customer Journey passend zu platzieren.Auch stellen wir immer wieder fest, wie wichtig das Thema „Trust“ – also Vertrauen in unsere Dienstleistung – für unsere Kunden ist. Keinesfalls unverständlich, denn all unsere Leistungen sind individuell auf die Situation (Markt, eigene Zielgruppen, Regionalität, Zeit) und das Budget unserer Kunden abgestimmt – man kann also keinen Produkttest wie bei einem TV oder Toaster im Internet nachlesen. Folglich mussten wir uns andere Möglichkeiten einfallen lassen, um bestehende Ängste zu neutralisieren und den Anforderungen gerecht zu werden: Garantien, Testimonials und viel Aufklärungs/Verständnisarbeit für unsere Produkte und Dienstleistungen sind in Zukunft Dreh- und Angelpunkt unserer Webpräsenz. Darüber hinaus haben wir eine Vielzahl weiterer Anforderungen und Erkenntnisse in die darauf folgende Konzeption mit eingearbeitet.
  3. In dieser Konzeption ging es dann vor allem darum, die Anforderungen und Ziele basierend auf unseren Customer-Research-Inhalten zusammen mit unseren Data-Warehouse-Informationen zu verschmelzen und in erste Gestaltungsentwürfe/ Konzeptideen zu übersetzen. Um uns hier nicht zu verzetteln, haben wir die aktuelle Seite in eine Flowmap (in unserem Fall Flowmapp.com)  transformiert,  die neuen Elemente erweitert und an den jeweiligen Einheiten dann die oben beschriebenen Personas und Anforderungen verankert.

    So konnten wir uns ein Gesamtbild erschaffen und die verschiedenen Entwicklungsstufen – vom handgezeichneten Scribble bis zum MiFi-Prototypen (wir nutzen Adobe XD) dort dokumentieren.

    Zudem sammelten wir hier zusätzliche Dinge wie Inhalte, seitenspezifische Personas und andere erstellte Dokumente wie beispielsweise User-Flowdiagramme, unsere Corporate-Identity-Vorgaben oder notwendige Grafiken.

Zwischenergebnis:

Auf dieser Basis beginnt nun die „eigentliche“ Arbeit. Inhalte, Anforderungen, Konzepte müssen jetzt in das richtige Design umgewandelt, SEO und Usability Aspekte beachtet, mobile Nutzungsverhalten mit bedacht und technische Details berücksichtigt werden. Hierfür werden wir in typischen Sprints arbeiten und über Jira die Ticketverwaltung umsetzen.

Werfen wir abschließend nochmals gemeinsam einen Blick auf den Ist-Zustand und sehen Sie dann im nächsten Blogbeitrag das Ergebnis und die Punkte

  • Umsetzung
  • KPIs und Messung
  • Wie es dann erst richtig los geht (build – meassure – learn)

 

 

 

 

 

 

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Johannes Metz

Johannes Metz

verantwortet seit Oktober 2017 die Bereiche Online & Business Development und entwickelt neue Ansätze rund um das Thema Usability und Customer Experience bei djd.

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