Die Webpräsenz mit Listicles stärken

Die Webpräsenz mit Hilfe von Tipplisten und Listicles stärken.
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Die Webpräsenz Ihres Blogs oder Website ist nicht ganz so positiv, wie Sie es gerne hätten? Ein Grund könnte die kürzere Aufmerksamkeitsspanne sein, die Leser gerade beim Konsumieren von Online-Content aufweisen. Das Online-Marketing verlangt daher nach gut strukturierten und übersichtlichen Texten. Unser Tipp: Listicles.

Bauen Sie Ihre Webpräsenz mit Listicles aus

Der Zweck eines Listicles (von uns auch Tippliste genannt) besteht immer darin, dem Leser einen Mehrwert zu bieten. Das wird schon aus der Überschrift ersichtlich. Meist sehen die Headlines zum Beispiel so aus: “7 Tipps, wie du XY verbesserst”. Auf diese Weise kann der Leser sofort erkennen, welchen Nutzen er aus Ihrem Artikel ziehen wird. Somit bringen Sie die Online-Leser dazu, länger auf Ihrer Seite zu verweilen und stärken dadurch Ihre Webpräsenz.

Probieren Sie dieses Content-Format aus und sehen Sie selbst, ob Ihnen Ihre Leser, Verbraucher und Kunden mehr Lesezeit schenken. Die Stärke der Tippliste liegt allerdings nicht nur in einer längeren Verweil-Dauer. Die Tippliste bietet mehr:

Die 5 Stärken des Tipplisten-Formats

1. Tipplisten machen Lust auf mehr!

Schon die Überschrift („X praktische Tipps für…“) signalisiert dem Leser: Hier bekomme ich konkrete Hilfe. Denn der Leser von Online-Texten braucht keine langen Analysen, sondern bewährte Handlungsempfehlungen. Bringen Sie diese kompakt auf den Punkt. Innerhalb des Textes wird der Leser durch die klare Untergliederung in die einzelnen Tipps (1., 2., 3., …) weitergeleitet. Dies erleichtert ihm das Verständnis – auch bei möglicherweise schwierigen Themen. Weitere Tipps zum Schreiben von Tipplisten finden Sie in unserem Artikel “5 Tipps zum Erstellen nutzwertiger Tipplisten“.

Bieten Sie Ihren Lesern praktischen Mehrwert – und diese werden sich wie von alleine durch das weitere Angebot auf Ihrem Blog klicken. Damit ist Ihre Webpräsenz gestärkt.

2. Tipplisten werden gerne bei Social Media geteilt

Eine nützliches Listicle zum Einsparen der Heizungskosten wird bei Social Media eher geteilt als ein langer, womöglich umständlich formulierter Text zur neuen Energie-Einspar-Verordnung aus Brüssel. Stellen Sie sich bei der Content-Erstellung immer die Frage: “Würde ich das privat auch auf meiner Facebook-Chronik teilen?” Wenn Sie die Frage mit “Ja” beantworten, haben Sie guten Content, der Ihre Webpräsenz verstärkt. Das Format der Tippliste hebt den Nutzwert in jedem noch so trockenen Thema hervor.

Nutzen Sie das volle Potenzial, indem Sie Ihre Tipplisten sowohl auf Ihrem Blog veröffentlichen als auch auf Ihren Social-Media-Kanälen posten. Denn jeder Kommunikationskanal ist ein Grundpfeiler für die Webpräsenz Ihres Unternehmens.

3. Tipplisten weisen auf Ihr Alleinstellungsmerkmal hin

Ihre Webpräsenz dient in aller Regel dazu, die Werte, das Angebot und die Alleinstellungsmerkmale Ihres Unternehmens zu kommunizieren. Besonders wenn es darum geht, die Unterschiede zur Konkurrenz herauszustreichen, können Sie Tipplisten hervorragend einsetzen. Probieren Sie es aus. Die Möglichkeiten, ein Thema in eine Tippliste zu verwandeln, sind vielfältig.

4. Tipplisten eigenen sich für Crossmedia-Kampagnen

Content Marketing hat nicht nur Online große Bedeutung. Auch die klassischen Medien sind von dem Nutzwertgedanken begeistert. Tipplisten eignen sich gradezu ideal zur Überleitung von Print auf Online. Sie können manche der Tipps exklusiv für Ihre Print-Kampagnen benutzen oder lassen gleich mehrere Tipplisten zu unterschiedlichen Schwerpunkten eines Themas schreiben. Diese können Sie dann wahlweise Online oder in Print-Medien verbreiten. Besonders elegant ist der crossmediale Verweis auf eine Internet-Adresse, wo der interessierte Leser weitere relevante Tipps erhält.

5. Tipplisten lieben Keywords

Tipplisten führen fast automatisch zu guten Keywords. Das Tipplisten-Format zwingt nämlich dazu, verbraucherorientiert zu schreiben. Das fängt schon bei der Überschrift an. Wenn Sie hier gleich eine Anzahl an Tipps für die Lösung eines bestimmten Problems ankündigen, lässt das Google & Co. schon mal aufhorchen. Die nachfolgenden Tipps ordnen den Text und beantworten die übrigen Fragen des Verbrauchers. Die Algorithmen von Suchmaschinen legen genau darauf Wert. Ihre Chancen stehen somit gut, dass Ihr Beitrag in den Suchergebnislisten relativ hoch gelistet wird, sobald ein User nach Lösungen zu diesem Problem sucht.

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Anna Blitz

Anna Blitz

ist seit dem Frühling 2017 bei den Themenmachern. Als Social-Media-Redakteurin verantwortet sie die Redaktionsplanung und Content-Erstellung für Facebook, Twitter und Co.

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