4 Gründe, warum sich Content Marketing für Verbände eignet

Content Marketing lohnt sich für Verbände
Foto: djd/thx
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Verbände haben es nicht leicht: Sie müssen die Interessen Ihrer Mitglieder fördern, diese in die Medien transportieren und dabei mit eng begrenzten Budgets auskommen. Die gute Nachricht: Mit Content Marketing kann dieser Spagat hervorragend gelingen.

Content Marketing eigent sich für Verbände

Content Marketing wird landläufig als eine Marketing-Technik beschrieben, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll. Letztere soll dadurch vom Unternehmen, seinem Leistungsangebot und/oder der Marke überzeugt, als Kunde gehalten oder neu gewonnen werden. So weit, so gut. Doch der Anwendungsbereich des Content Marketing ist keineswegs auf Unternehmen beschränkt. Wir von djd haben die Erfahrung gemacht: Besonders für Verbände bietet diese Form der Medienplatzierung hervorragende Möglichkeiten für eine effektive Öffentlichkeitsarbeit. Und zwar aus folgenden vier Gründen:

1. Grund: Verbände stehen für eine seriöse Quelle

Journalisten sind zurückhaltend, wenn es darum geht, Produkte, Unternehmen oder deren Botschaften in ihre Artikel zu integrieren. Bei Verbänden und ähnlichen Organisationen, so unsere Erfahrung, sieht das meist anders aus. Journalisten nehmen Verbände in aller Regel als glaubwürdige Quellen wahr und zitieren sie gerne als fachkundige Branchenexperten. Gerade weil sie übergeordnete Themen und Interessen vertreten und eben nicht Werbung für ein einzelnes Produkt oder eine Marke machen. Nutzen Sie das als Verbandsverantwortlicher.

2. Grund: Verbände bieten spannende Themen

Voraussetzung für funktionierendes Content Marketing ist, dass Sie Themen finden, die sowohl Ihre Mitglieder als auch die Öffentlichkeit interessieren. Letzteres gelingt Ihnen am leichtesten, wenn Sie den Journalisten Themen liefern, die einen echten Nutzen, einen Mehrwert bieten. Auch hier haben es Verbände in aller Regel leichter als Unternehmen. Gerade kleinere Firmen tun sich oft schwer damit, regelmäßig wirklich relevante, medientaugliche Neuigkeiten zu vermelden.

Als Verband hingegen können Sie auf die geballte Power und Diversität aller Ihrer Mitglieder aufsetzen. Deren Innovationskraft schafft ständig neue Themen, derweil Ihr Expertenwissen die Glaubwürdigkeit dieser Informationen untermauert. Sie glauben trotzdem, Ihre Botschaften sind für die Publikumsmedien nur schwer verdaulich? Wir von djd sind nicht nur überzeugt davon, sondern haben über viele Jahre hinweg immer wieder die Erfahrung machen dürfen, dass sich selbst sperrige Themen mit Kreativität und Erfahrung medientauglich umsetzen lassen.

3. Grund: Verbände verfügen über wahre Datenschätze

Eine weitere Fundgrube für spannende Themen ist das exklusive Datenmaterial, das Verbände allein durch die Aggregation ihrer Mitgliederinformationen generieren können. Journalisten lieben solche Fakten. Aber nochmals: Bitte denken Sie hierbei stets an den Nutzen solcher Daten für den Leser. Denn genau das hat der Journalist vor Augen. Hierzu ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie seien Kommunikationsverantwortlicher für einen Verband der Recycling-Industrie. Dann würde sich möglicherweise ein Wirtschafts- oder Fachjournalist über die Umsatz-Zahlen Ihrer Branche sowie über Innovationen im Bereich biologisch abbaubarer Kunststoff-Verpackungen freuen.

Um dieses Thema auch für die Verbraucher-Redaktionen attraktiv zu machen, müssen Sie anderes bieten. Wie wäre es beispielsweise mit der Information, wie viel recycle-barer Müll (in Kilo oder Euro gemessen) jeder Bundesbürger pro Jahr produziert? Solche Informationen könnten Sie sogar crossmedial aufbereiten: Für die Printmedien zum Beispiel als Infografik, zusammen mit einem Zitat des Vorstands Ihres Verbandes. Ergänzt wird dies durch eine ausführliche Checkliste, wie der Verbraucher noch effizienter seinen Hausmüll trennen kann.

Oder Sie bieten Ihren Interessenten ein Erklär-Video an, das die Wirkungsweise einer modernen Sortiermaschine verständlich erklärt. Gerade bei komplexen Sachverhalten kommt ein gut gemachtes Video sowohl bei Journalisten als auch Verbrauchern immer gut an – und muss gar nicht teuer sein.

4. Grund: Content Marketing bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

Apropos teuer: Content Marketing ist keine Frage der großen Budgets. Vielmehr sind Ideen gefragt, mit denen Sie sich die Gunst der Medien verdienen (Earned Media). Da Verbände in punkto Themen meist sehr gute Voraussetzungen bieten, ist die Chance auf hohe Medien-Verbreitung bei vergleichsweise geringem Finanzaufwand sehr hoch. Eine Chance, die Sie für Ihren Verband und Ihre Mitglieder nicht ungenutzt lassen sollten.

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