6 Tipps, um Bilder für Facebook zu optimieren

So erstellen Sie gute Bilder fuer Facebook
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Guter Content lebt von guten Bildern. Dieser Grundsatz gilt auch und gerade für die Sozialen Medien. Doch was heißt das ganz konkret, z.B. bezogen auf Facebook? Wie muss das Bildmaterial beschaffen sein, damit es Ihre Facebook-Präsenz optimal unterstützt und die Reichweite Ihrer Beiträge nachhaltig stärkt? Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst.

1. Tipp: Kein Social-Media-Beitrag ohne ein Bild, ein Foto, ein GIF oder ein Video!

In unserer Social-Media-Strategie haben wir uns selbst zur Auflage gemacht, keinen Beitrag ohne ein visuelles Element zu veröffentlichen. Das gilt nicht zuletzt auch für diesen Blog. Der Grund dafür ist simpel: Wir Menschen nehmen visuelle Inhalte viel schneller wahr als Text-Elemente. Da ist es wenig überraschend, dass Beiträge mit Bild bei Facebook viel erfolgreicher sind und mehr Reichweite erzeugen als Beiträge ohne Bild.

Natürlich funktionieren gute Bilder für Facebook am besten. Was aber sind “gute Bilder”? Als Faustregel gilt erstmal: Bilder müssen einfach, konkret und emotional sein.

2. Tipp: Bilder für Facebook brauchen einen Fokus

Bilder für Facebook müssen einfach sein. Auf die Bildgröße bezogen bedeutet dies, dass das Bild optisch schnell erfassbar ist. Sprich, dass die Inhalte auf das Wesentliche reduziert sind. Die Mediennutzung bei Social Media erfolgt hauptsächlich mobil. Gerade bei Verbraucherthemen ist davon auszugehen, dass die Zielgruppe der Facebook-Seite auf dem Smartphone folgt. Wimmelbilder zum Beispiel funktionieren nicht mobil. Beachten Sie, dass Bilder auf dem Smartphone-Display meist auch grundsätzlich anders wirken als auf dem Desktop-Bildschirm – also dort, wo Sie meist Ihr Bild für Ihren Facebook-Kanal hochladen.

3. Tipp: Geben Sie dem Bild bei Social Media das beste Format

Jeder soziale Kommunikationskanal braucht andere Formate. Informieren Sie sich daher zu den jeweiligen Formaten und machen Sie sich schlau, wie zum Beispiel die Bilder für Facebook im Newsfeed ausgespielt werden – vor allem auch mobil. Quadratische Bilder werden auf unseren Smartphones größer ausgespielt als Bilder im Querformat, hochformatige Bilder logischerweise noch größer. Allerdings ist das Quadrat meist die bessere Alternative für Bilder bei Facebook. Anders bei Pinterest: Hier kommen Hochformate am Besten zur Geltung, da sie in vertikalen Spalten angezeigt werden. Videos sollten für Social Media übrigens tatsächlich besser im Hochformat produziert werden, da sie dann auf Mobilgeräten automatisch “richtig” herum angezeigt und angesehen werden.

4. Tipp: Erzeugen Sie Emotionalität durch Farben, Filter und Bildaufbau

Keine Sorge, Sie müssen Ihre Bilder für Facebook nicht mit Snapchat-Filtern und -Stickern verschönern. Wir empfehlen Ihnen allerdings, eine eigene Farbpalette zu definieren. Dazu können Sie sich am Corporate Design Ihres Unternehmens oder Ihrer Produkte orientieren. Eine Farbpalette bietet den Vorteil, dass all Ihre Bilder für Facebook nebeneinander harmonisch wirken. Gut und subtil eingesetzte Filter, wie von Facebook und Instagram, erzeugen ebenfalls ein harmonisches Gesamtbild. Übrigens können Sie auf diese Weise auch Stock-Bilder personalisieren, vorausgesetzt, die Lizenz erlaubt eine Bearbeitung!

5. Tipp: Werden Sie konkret mithilfe von Text im Bild

Ob witziges Meme oder nachdenklicher Spruch auf einem Sonnenaufgang – wir lesen Texte auf Bildern für Facebook eher als den eigentlichen Beitragstext. Probieren Sie es aus! Entscheiden Sie sich zunächst für eine oder zwei Schriftfarben, die zu Ihrer Farbpalette passen, und bleiben Sie bitte bei einer Schriftart. Bedenken Sie bei der Auswahl der Schriftgröße und der Textlänge, dass beides mobil gut lesbar sein muss. Wählen Sie dann einen ansprechenden und relevanten Text aus, den Sie auf dem passenden Bild platzieren.

Ein paar Ideen für Texte auf Ihren Bilder:

  • Aussagekräftige Zitate von berühmten Personen und Influencern, denen Ihre Zielgruppe folgt
  • Verständliche Zitate von Fachleuten zu Ihrem Produkt oder Dienstleistung
  • Positive Kunden-Erlebnisse mit Ihrem Produkt oder Dienstleistung
  • Einfache und kurze (!) Koch- und Backrezepte
  • Kurze Fakten, die für Ihre Kunden relevant sind

6. Tipp: DIY-Ideen, um eigene Bilder für Facebook zu fotografieren

Wir können es nicht oft genug sagen: Eigene Bilder sind immer die bessere Wahl für Online-PR, egal ob für den Blog oder für Facebook. Einige erfolgreiche Formate für eigene Bilder auf Social Media sind das Sleevefacing oder persönliche GIFs. Besonders schön ist das Flat-Lay im Quadrat: Sie legen Ihr Produkt und ein paar dazugehörige Accesoires flach auf den Boden. Wichtig ist, dass Sie einen einheitlichen oder einfarbigen Boden wählen. Steigen Sie auf eine kleine Leiter und fotografieren Sie die Gegenstände flach von oben. Tipp: Fotografieren Sie mit viel natürlichem Licht und stimmen Sie die Objekte farblich aufeinander ab.

Anna Blitz

Anna Blitz

verantwortet als Social-Media-Redakteurin die Redaktion und Content-Erstellung für Facebook & Twitter.

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