Mit kleinen Budgets auf YouTube punkten

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Wenn aus einem Online-Video „großes Kino“ wird, ist das natürlich schön. Aber auch schön teuer. Zumal ein hoher Produktionsaufwand noch längst kein Garant für hohe Abrufzahlen ist. Unsere Erfahrung: Auch mit kleineren Budgets ist eine gute Resonanz erzielbar.

Was vor wenigen Jahren noch eher als Ausnahme galt, ist mittlerweile  Standard: Bewegtbild im Internet hat sich zu einem wichtigen, ja fast schon unentbehrlichen Element der Online-Kommunikation entwickelt. Doch gerade mittelständische Unternehmen mit begrenzten Budgets sehen sich beim Thema Bewegtbild oft in einem Dilemma: Ohne bekannte Marke und ohne High-Interest-Thema sind auf YouTube und Co. keine Reichweiten zu erwarten. Da sollte auch die Investition im überschaubaren Rahmen bleiben. Doch bedeutet die Produktion von Videos nicht automatisch hohe Kosten? Nicht unbedingt. Hier unsere T4 ipps:

1. Tipp: Video ohne Dreh

Der größte Aufwand bei der klassischen Videoproduktion entsteht durch das Aufnahmeteam. Selbst für einen kleinen Film sind meist mehrere Stunden nötig. Szenen müssen in der Regel mehrfach wiederholt werden, bis sie „sitzen“. Dazu kommt ein hoher Vorbereitungsaufwand für Drehbuch, Anreise, Location, Briefing der agierenden Menschen etc. So entstehen schnell fünfstellige Beträge.

Die Alternative: Das Video ohne Dreh. Kein Kamerateam, keine Schauspieler, keine Location. Stattdessen wird vorhandenes Fotobildmaterial als Basis verwendet. Mit technischen Kniffen und professionellem Ton lässt sich daraus eine lebendige Fotoshow oder ein Bewegtbild-Clip „zaubern“.

2. Tipp: Idee und Thema

Was auch hier entscheidend ist: Erstens, das ansprechende Thema für die anvisierten Zielgruppen und zweitens die richtige Kombination aus emotionalen Eindrücken und konkretem Mehrwert für den Betrachter. Eine phantasielose Selbstdarstellung interessiert niemanden. Die Bildsprache muss sich am Thema orientieren. Sind die passenden Motive nicht vorhanden, helfen Bildarchive weiter. Die Kosten hierfür sind im Vergleich zu einem echten Filmdreh gering.

3. Tipp: Professionelle Animation und Vertonung

Fotos, die einfach nur als Diashow ablaufen, wirken nicht wie ein Video. Besser ist es, Schwenk- und Zoomfunktionen einzubauen und zum Beispiel Überblendungen so anzulegen, dass ausgewählte Elemente wirklich animiert erscheinen. Auch 3D-Effekte sind machbar. Dann bewegt sich zum Beispiel bei einem Schwenk der Vordergrund schneller als der Hintergrund. Dadurch entsteht ein räumlicher Eindruck, der von einem echten Video kaum noch zu unterscheiden ist.

Hier ein sehr lebendig wirkendes Beispiel, das wir für einen unserer Kunden realisiert haben.

Welche Art der Animation wann die richtige ist, weiß der Profi, der die Möglichkeiten seiner Software genau kennt.

Oft unterschätzt, aber für die Gesamtwirkung mindestens genauso wichtig: der Ton. Der Sprecher mit der zum Thema passenden Stimme und eventuell Musik- oder Geräuschuntermalung sind für einen animierten Clip wichtig. Tipp: Vermeiden Sie urheberrechtlich geschützte Musik. Der Download irgendeines Titels aus dem Internet kann teuer werden. Achten Sie auf GEMA-freie Untermalung. Das reicht fast immer aus.

4. Tipp: Headline und Präsentation bei YouTube

Standard-Plattform für die Veröffentlichung von Videoclips und sonstigen Bewegtbildern ist heute YouTube. Auf diesen Kanal sollten Sie nicht verzichten. Denn YouTube ist nicht nur als kostenlose Veröffentlichungsmöglichkeit interessant. Es ist auch die meistgenutzte Suchmaschine für Videos. Und obendrein ist YouTube bekanntermaßen direkt verbunden mit Google.

Der Erfolg des Clips entscheidet sich deshalb meist dort. Und zwar nicht über den technischen Aufwand bei der Produktion, sondern über den attraktiven Titel, ansprechende Stichworte und das zum Anklicken animierende Startbild des Clips.

Und was ist mit all den anderen Video-Plattformen? Unserer Erfahrung nach können Sie dort zwar eventuell zusätzliche User erreichen. Der Löwenanteil Ihrer View-Zahlen wird jedoch in aller Regel durch YouTube, Google und Social-Media-Verbreitung bestimmt.


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Dr. Enno Müller

Dr. Enno Müller

ist seit über 30 Jahren in geschäftsführenden Funktionen innerhalb der Medienbranche tätig (Online, Print und TV) mit Schwerpunkt auf den Gebieten Content und Business Development. Seit 2014 ist Enno Müller Inhaber und Geschäftsführer der djd.

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